Baubiologie

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Baubiologie

 

SBM 2008

 

 

Baubiologie Wohnungsuntersuchung

Baubiologie ist eine Wissenschaft, die sich mit dem gesunden Wohn- und Arbeitsumfeld befasst. Dabei orientiert sie sich nicht an den manchmal unsinnigen technischen Grenzwertvorgaben, die von der Industrie propagiert werden, sondern ihr wichtigstes Ziel ist die Schaffung eines gesundheitlich unbedenklichen Lebensumfeldes. Die Baubiologie will aufmerksam machen und zum Handeln auffordern. 30% der Bevölkerung sind umweltkrank, zu diesem Schluss kommt die WHO, und 90% unserer Zeit verbringen wir in Häusern und Wohnungen. Deshalb ist es besonders wichtig, gerade diesen Bereich von schädlichen Einflüssen frei zu halten. Oft lassen sich unsere Beschwerden nicht auf eine einzelne Ursache zurückführen, viele schädigende Einflüsse addieren sich. Irgendwann reagiert unser Körper, das Fass läuft sprichwörtlich über.

Lassen Sie sich deshalb noch heute beraten!

Fassmodell Umweltbelastung

 

Das baubiologische Prinzip

Die Baubiologie betrachtet unser Lebensumfeld auf ganzheitlicher Basis, nicht nur einzelne Faktoren werden berücksichtigt, sondern viele Einflüsse werden in ihrer Gesamtheit betrachtet. Schon vor 25 Jahren hat das Institut für Baubiologie und Ökologie Neubeuern (IBN) deshalb Regeln für wohngesundes Bauen entwickelt und sie in 25 Punkten zusammengefasst. Als einheitliche Grundlage zur Beurteilung und Bewertung gesundheitlicher Risikofaktoren in Innenräumen und auf Grundstücken hat sich unter den Baubiologen der „Standard der baubiologischen Messtechnik“ (SBM 2008) international durchgesetzt. Er beinhaltet Richt- und Erfahrungswerte für baubiologisch relevante Umweltfaktoren und dient als Leitfaden.für eine ganzheitliche Untersuchung von Innenräumen. Beide, die 25 Punkte des IBN und der SBM 2008, werden ständig weiterentwickelt und damit den Anforderungen des modernen Wohnens und Arbeitens angepasst.

Baubiologie Messtechnik Umweltfaktoren

 

Die 25 Grundregeln für baubiologisches Bauen und Wohnen

  1. Bauplatz ohne natürliche und künstliche Störungen
  2. Wohnhäuser abseits von Emissions- und Lärmquellen
  3. Dezentralisierte, lockere Bauweise in durchgrünten Siedlungen
  4. Wohnung und Siedlung individuell, naturverbunden, menschenwürdig und familiengerecht
  5. Keine sozialen Folgelasten verursachend
  6. Baustoffe natürlich und unverfälscht
  7. Natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte unter Verwendung feuchteausgleichender Materialien
  8. Geringe und rasch abklingende Neubaufeuchte
  9. Ausgewogenes Maß von Wärmedämmung und Wärmespeicherung
  10. Optimale Oberflächen- und Raumlufttemperaturen
  11. Gute Luftqualität durch natürlichen Luftwechsel
  12. Strahlungswärme zur Beheizung
  13. Naturgemäße Licht-, Beleuchtungs- und Farbverhältnisse
  14. Das natürliche Strahlungsumfeld wenig verändernd
  15. Ohne Ausbreitung elektromagnetischer Felder und Funkwellen
  16. Verwendung von Baustoffen mit geringer Radioaktivität
  17. Orientierung des Schall- und Vibrationsschutzes am Menschen
  18. Geruchsneutral oder angenehmer Geruch ohne Abgabe von Giftstoffen
  19. Weitgehende Reduzierung von Pilzen, Bakterien,Staub und Allergenen
  20. Bestmögliche Trinkwasserqualität
  21. Zu keinen Umweltproblemen führend
  22. Minimierung des Energieverbrauchs unter weitgehender Nutzung regenerativer Energiequellen
  23. Baustoffe bevorzugt aus der Region, den Raubbau an knappen und risikoreichen Rohstoffen nicht fördernd
  24. Anwendung physiologischer und ergonomischer Erkenntnisse zur Raumgestaltung und Einrichtung
  25. Berücksichtigung harmonikaler Maße, Proportionen und Formen

            

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